Also schreib uns doch einfach, z.B.
Ein interessanter Link: www.mosambik.info
Gesamtschule Leopoldhöhe Bericht über das Fotoprojekt
Rui Assubuji, ein bekannter mosambikanischer Fotograf setzte im Februar und März die
Reihe der Künstlerbesuche in deutschen Partnerschaftsschulen fort. Er arbeitete mit den
SchülerInnen von fünf Schulen zu dem Thema „Armut und Reichtum in Nord und Süd“.
Die Ergebnisse des Projektes werden ab Sommer in einer Ausstellung zu besichtigen sein.
von Peter Steudtner
Acht Uhr zwanzig in der Gesamtschule in Leopoldshöhe: Die zwölf SchülerInnen reiben sich noch den Schlaf aus den Augen, obwohl schon die zweite Stunde ist. Aber die Augen brauchen sie jetzt mehr als sonst um diese Tageszeit. Alle zwölf beteiligen sich am Fotoprojekt des KKM. Gemeinsam mit dem mosambikanischen Fotografen und Kameramann Rui Assubuji und mir setzen sie sich zum einen mit Kameratechnik, ausgehend von Uraltapparaten bis zu modernen Digitalkameras, und zum anderen mit dem Thema Armut und Reichtum auseinander. Gar nicht so einfach, vor allem nicht, da fast alles auf Englisch stattfindet. Trotzdem schafft es Rui Assubuji immer wieder, die SchülerInnen für die Arbeit mit den Bildern zu begeistern: An fünf Tagen wird hier fotografiert – erst im Klassenraum zum vertraut werden mit den Kameras, dann im Schulgebäude, schon schauend, was das Thema im eigenen Haus hergibt, schließlich in Leopoldshöhe und abschließend in der Innenstadt von Bielefeld – und die Ergebnisse hart diskutiert. Dabei werden die Bilder immer wieder am Computer betrachtet, reflektiert, geschaut, was zu verbessern ist, wo man noch mehr fotografieren kann.
Schwer fällt es den SchülerInnen zu Anfang, auf andere bekannte und unbekannte Menschen mit diesem Thema zuzugehen. Aber wie der große Fotoreporter Robert Capa einst sagte: Wenn Dein Foto nicht gut war, warst Du nicht dicht genug dran. Und so überwanden Einzelne immer wieder ihre Scheu und entwickelten eigene Strategien zum Thema. Bei der Abschlussausstellung sind sich dann alleeinig: Blickwinkel auf Armut und Reichtum gibt es (nicht nur fotografisch) viele. Denn schon bei der thematischen Auseinandersetzung merkten die SchülerInnen, wie viele andere Bereiche von Armut und Reichtum es neben dem lieben Geld noch gibt. Diese verschiedenen Blickwinkel spiegeln sich in der hier Vielfalt der entstandenen Bilder wider.
Rui Assubuji setzte seine Arbeit noch in anderen Mosambik-Partnerschulen fort und begeisterte auch dort SchülerInnen und LehrerInnen. Im April wird dann das Fotoprojekt in mosambikanischen Schulen zum Thema weitergeführt. Aus dem Projekt entsteht eine gemeinsame Ausstellung zum Thema Armut und Reichtum in Nord und Süd mit Bildern aus Mosambik und Deutschland. Der KKM zeigt die Ausstellung erstmalig auf dem Evangelischen Kirchentag im Juni in Köln. In Mosambik wird das Deutsch-Mosambikanische Kulturzentrum ICMA die Ausstellung im Rahmen der dortigen Kulturwoche mit Unterstützung der Deutschen Botschaft in Maputo präsentieren.
Der Politologe und Foto-Pädagoge Peter
Steudtner arbeitet beim ökumenischen
INKOTA-netzwerk als Projektkoordinator
für Mosambik und freiberuflich als Foto-
Pädagoge
Kontakt: peterpanphoto@gmx.de
Ausleihanfragen Ausstellung:
kkm@kkmosambik.de
Bericht aus dem Mosambik Rundbrief Nr. 72
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Gibt es in Deutschland noch Armut? Und wo ist der Reichtum? Genau das sollten die Schüler der Felix-Fechenbach-Gesamtschule in Leopoldshöhe bei dem Fotoprojekt 2007 herausfinden. Aus drei Jahrgangsstufen haben sich SchülerInnen zusammen getan, um die Armut und den Reichtum auch hier zu Lande deutlich zu machen. Das gesamte Projekt lief unter der Führung von dem extra für dieses Projekt angereisten mosambikanischen Starfotografen Rui Assubuji und dem Fotopädagogen Peter Steudtner.
Das vom Koordinierungskreis Mosambik (Bielefeld) gesponsorte Projekt in unserer Schule ist der erste Teil eines deutsch-mosambikanischen Austauschprojekts. Die Fotos mit den SchülerInnen in Mosambik werden im April gemacht, so dass im Sommer die gemeinsamen Ausstellungen zu sehen sein werden.
Doch bevor wir richtig loslegen konnten, wurde erst einmal unser Verständnis von arm und reich besprochen, wo wir bemerkten, dass sich Armut und Reichtum nicht nur in finanzieller sondern auch in sozialer Weise zeigen kann. Durch Bilder der beiden Künstler wurden wir dann in das Thema eingeführt.
Am Dienstag wurden wir dann in die Technik und die Geheimnisse des Fotografierens eingeführt, damit unsere Bilder auch gelingen und das gewünschte Ergebnis erzielen. Zur Probe nahmen wir unsere Schule unter den Aspekten von Armut und Reichtum unter die fotografische Lupe. Am Mittwoch fotografierten wir in und um Leopoldshöhe, wo schon sehr gute Schnappschüsse in den einzelnen Gruppen entstanden, die später unter fachmännischer Leitung unserer beiden Profis am Computer bearbeitet wurden.
Am Donnerstag hatte das Projekt mit einer Exkursion nach Bielefeld seinen ersten Höhepunkt erreicht. Dort gab es für die Gruppen, die verschiedenen Arten von Armut und Reichtum nachgingen, kein Halten mehr. Es wurde fotografiert was die Großstadt hergibt. Am letzten Tag galt es dann Bilder für eine Schulausstellung und für die Endausstellung raus zu suchen und ihnen am Computer den letzten Schliff zu verpassen.
In jedem Falle war das Projekt und die abschließende Ausstellung ein riesiger Erfolg, den wir auch den Schülern aus Mosambik für ihr Projekt wünschen. Wir haben durch das Projekt viel Neues über die Fototechnik erfahren was sich auch deutlich in den Bildern widerspiegelt.
Yann Wüstenbecker, Jurij SchulzIm Februar war der mosambikanische Fotograf Rui Assubuji in der Gesamtschule Gartenstadt zu Gast. Im Rahmen des gART- Projektes erarbeiten Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs (Kunstkurs von Frau Heetmann und Profilkurs Kunst- Deutsch von Frau Torre) eine Ausstellung zum Thema Armut und Reichtum.
Die Gesamtschule Gartenstadt, die seit Jahren schon eine Patenschaft zu einer Schule in Mosambik hat, wird einige der beeindruckendsten und aussagekräftigsten Fotos mit entsprechenden Texten, welche vom Deutsch- Leistungskurs von Herrn van Klev erarbeitet werden, zunächst in der Schule später auch im Museum am Ostwall ausstellen (Termin noch nicht bekannt).
diesen Text verfaßten Jette Knepper, Christian Dössereck und Esra Kilic von der Gesamtschule Gartenstadt für ihre website www.gegart.prima.de


Bericht in der Westfälischen Rundschau v. 20.2.2007
Sie kostet 2,50 Euro zzgl. Porto
oder kann von der Materialienseite des www.kkmosambik.de herunter geladen werden.
Bestellung:
Der KKM hat zwei neue Materialmappen erstellt, die sich an die Alterstufen der 9-12 Jährigen sowie an die 13-15 Jährigen richten. Die Materialien können sowohl in der Schule, bei Projekt- und Arbeitsgruppen als auch in der au-ßerschulischen Jugendarbeit eingesetzt werden. Die Materialien enthalten viele Arbeitsanregungen und Kopiervorlagen und sollen zum selbständigen Denken und Handeln anregen.
Die 6b hantiert in einer Ecke des Schulhofs. Wassereimer, Gips,
bunte Glas- und Marmorteilchen, Steine und Farbe liegen herum. Die Jugendlichen drücken Löcher in eine noch weiche Gipsfläche und verzieren diese.
Auf dem Schulhof entsteht ein Brettspiel.
Später kann hier in den Pausen
und Freistunden „Ntxuva“, das beliebte
afrikanische Gesellschaftsspiel gespielt
werden...
„Ich gehe da trotzdem hin“ sagt Julia, „ich lass sie nicht alleine“. „Das ist aber gefährlich, du wirst dich anstecken, sie ist doch selber schuld“ kreischt Achmed. „Du bist ein Feigling“ antwortet Julia. Da kommt die Nachbarin hinzu.... Julia, Achmed und Lisa spielen eine Szene zum Thema Aids in Mosambik. Sie haben die Szene in 20 Minuten selbst erarbeitet, die Klasse schaut aufmerksam zu. Toll, was die verschiedenen Kleingruppen für Ideen hatten...
Bilder zweier Schulklassen, die mit dem neuen KKM-Unterrichtsmaterial ar-beiten. Die Ntxuva-Bau- und Spielanlei-tung
und die Erläuterungen für die Thea-terarbeit sind nur zwei Auszüge aus den Materialien.
Vielfältige Anregungen für Unterricht und Projektarbeit geben wir
in den beiden Heften. SchülerInnen und LehrerInnen bekommen die Möglichkeit, sich unter Verwendung verschiedener Methoden mit unterschiedlichen Aspekten des Lebens in Mosambik auseinander zu setzen.
Bilder zweier Schulklassen, die mit dem neuen KKM-Unterrichtsmaterial arbeiten. Die Ntxuva-Bau- und Spielanleitung
und die Erläuterungen für die Theaterarbeit sind nur zwei Auszüge aus den Materialien. Vielfältige Anregungen für Unterricht und Projektarbeit geben wir in den beiden Heften. SchülerInnen und
LehrerInnen bekommen die Möglichkeit, sich unter Verwendung verschiedener Methoden mit unterschiedlichen Aspekten
des Lebens in Mosambik auseinanderwollen.
Zu den Themenschwerpunkten gehören Geschichte und Politik, Gesundheitssysteme und Aids, Religion, interkulturelles
Verstehen, Alltagsleben in Mosambik usw.
„Olá, ich bin Cidália aus Mosambik“
ist für die 4. – 7. Klasse gedacht.
Cidália, das Mädchen aus Mosambik, führt durch
die verschiedenen Themen und bietet den SchülerInnen
die Möglichkeit, sich lebensnah und lebendig mit anderen
Ländern und Kulturen auseinander zu setzen. In Cidália haben die Kinder eine Identifikationsperson, die die Informationen, Geschichten,
Fragen und praktischen Erlebnisse sehr nahe an die
eigene Lebenswelt heranrückt.
Für die Altersstufe der 13 – 15 Jäh-rigen gibt es ein weiteres Heft: „Passar fronteiras – Über Grenzen hinweg – nach Mosambik“. Auch dieses Heft hat viele praktische Ansätze, legt aber mehr Gewicht auf die Text- und Kleingruppenarbeit. Die Mappen geben Anregungen, um Grenzen zu überwinden, neue Erfahrun-gen zu machen, und Brücken zu anderen zu schlagen. Und das immer wieder mit viel Spaß!
Katja Mergelsberg: Olá, ich bin Cidália
aus Mosambik, KKM, Bielefeld, 2004,
108 Seiten, 4 Euro
Katja Mergelsberg: Passar Fronteiras
– Über Grenzen hinweg nach Mosambik,
KKM, Bielefeld, 2004, 96 Seiten, 4 Euro